Die Brust ist nach erfolgreicher Hormontherapie das offensichtlichste Körperteil, das an das nicht präferierte Geschlecht erinnert. Ein Mann will im gesellschaftlichen Kontext klar als Mann erkannt und wahrgenommen werden. Diesen Schritt begleiten wir in unserer Praxisklinik in Oldenburg operativ – respektvoll, diskret und mit der Technik, die zu Ihrem Befund passt.
Die Auswahl der Verfahren gleicht dem Vorgehen bei der Gynäkomastie, der weiblichen Brustform beim Mann. Je nach Größe der vorliegenden Brust kommen verschiedene Verfahren zur Verkleinerung in Frage. Unser bevorzugtes Verfahren ist das Absaugen des Drüsenkörpers bei gleichzeitiger Straffung um den Brustwarzenhof herum.
Da auf diesem Weg auch größere Gewebemengen entfernt werden, wird die Haut um den Brustwarzenhof plissiert – benannt nach dem Plissee. Mit der Zeit glättet sich die Haut; eine eventuell verbreiterte Narbe lässt sich später durch einen kleinen Eingriff in örtlicher Betäubung korrigieren. So umgehen wir breite Narben unter der Brust und gewinnen aus meiner Sicht ein ästhetischeres Ergebnis.
Im Rahmen des Eingriffs wird außerdem die Brustwarze verkleinert und der Brustwarzenhof auf die untere Brustmuskellinie versetzt sowie queroval dem männlichen Pendant angepasst.
Schon im Vorbereitungsgespräch mit Beratung, ausführlicher Aufklärung und Untersuchung planen wir gemeinsam die Operation. Unser Ziel ist es, schon vor dem Eingriff bestmöglich auf Ihre Wünsche einzugehen sowie die Schnittführung einzuzeichnen und zu dokumentieren.
Am Tag der Operation, die wir in unseren eigenen Räumen durchführen, werden Sie so einbestellt, dass lange Wartezeiten vermieden werden. Ich werde dann nochmals mit Ihnen das Besprochene erörtern und die Anzeichnung erneut vornehmen. Unser Schwestern- und Narkoseteam kümmert sich um Sie. Nach dem Eingriff bringen wir Sie für eine Nacht in einem unserer Patientenbetten unter; eine Krankenschwester betreut Sie die gesamte Nacht, ich selbst bin in unmittelbarer Nähe. Nach der Abschlussvisite am Folgetag können Sie die Klinik in der Regel verlassen.
Die Brust ist nach dem Eingriff deutlich schlanker und gestrafft. Nach einer großen Brustoperation überwachen wir gerne eine Nacht, weil vorübergehend die Gefahr einer Nachblutung besteht. Eine geschlechtsangleichende Operation dieser Art ist im Prinzip nicht umkehrbar – oder nur mit erheblichen Hürden – und sollte daher eindeutig gewünscht sein. Eine nichtoperative Alternative ist das Tragen eines Kompressions-Tops. Wie bei jeder Operation sind Wundheilungsstörungen, Infektionen, Asymmetrien und Veränderungen der Sensibilität der Brustwarze möglich.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und besprechen Ablauf, Technik und Erwartung in Ruhe. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxisklinik.
Nach erfolgreicher Hormontherapie ist die Brust das offensichtlichste Körperteil, das an das nicht präferierte Geschlecht erinnert. Im gesellschaftlichen Kontext klar als Mann wahrgenommen zu werden, ist für viele Betroffene der entscheidende Schritt.
Unser bevorzugtes Verfahren ist das Absaugen des Drüsenkörpers mit gleichzeitiger Straffung um den Brustwarzenhof herum. Weil dabei auch größere Gewebemengen entfernt werden, wird die Haut um den Brustwarzenhof plissiert – wie ein Plissee. Die Auswahl gleicht dem Vorgehen bei der Gynäkomastie.
Im Rahmen des Eingriffs wird die Brustwarze verkleinert und der Brustwarzenhof auf die untere Brustmuskellinie versetzt sowie queroval dem männlichen Pendant angepasst.
Genau die vermeiden wir mit der Plissee-Technik. Mit der Zeit glättet sich die Haut um den Brustwarzenhof; eine eventuell verbreiterte Narbe lässt sich später in örtlicher Betäubung korrigieren. Aus meiner Sicht ist das Ergebnis ästhetischer als bei Verfahren mit Unterbrustschnitt.
Eine geschlechtsangleichende Operation dieser Art ist im Prinzip nicht umkehrbar, jedenfalls nicht ohne große Hürden. Sie sollte daher eindeutig gewünscht und gut vorbereitet sein. Als nichtoperative Möglichkeit bleibt das Tragen eines Kompressions-Tops.
Ja. Nach einer größeren Brustoperation überwachen wir wegen der vorübergehenden Gefahr einer Nachblutung eine Nacht. Eine Krankenschwester betreut Sie, ich bin in unmittelbarer Nähe; nach der Abschlussvisite am Folgetag können Sie meist gehen.
Ein Kompressions-Top wird bis 6 Wochen nach dem Eingriff getragen. Die Fäden um den Brustwarzenhof werden nach 14 Tagen gezogen, das übrige Nahtmaterial löst sich selbst auf. Gesellschafts- und arbeitsfähig sind Sie meist nach 5 bis 7 Tagen, Duschen ist ab dem 2. Tag möglich.
Nach dem Erstgespräch erhalten Sie einen festen Kostenvoranschlag. Ob und unter welchen Voraussetzungen eine Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse in Betracht kommt, hängt von Ihrem Verfahrensstand ab – wir besprechen das im Erstgespräch.
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