Die natürliche Schutzbarriere des weiblichen Genitals sind die großen Schamlippen, die die kleinen bedecken sollen. Die kleinen Schamlippen wiederum schützen Scheiden- und Harnröhreneingang. Anlagebedingt oder ausgelöst durch Schwangerschaft und Geburtsverletzungen kann ein Missverhältnis zwischen kleinen und großen Schamlippen entstehen.
Überragen die kleinen Schamlippen die großen, ist die Schutzfunktion nicht mehr vollständig gegeben: Keime haben es leichter, Probleme zu verursachen, und Betroffene leiden häufiger an Harnwegsinfekten. Durch eingerissene oder zu große kleine Schamlippen kann es außerdem zu Schmerzen kommen, unter anderem beim Radfahren. Eine Schamlippenkorrektur kann für deutlich mehr Wohlbefinden sorgen.
Zur Reduktion der kleinen Schamlippen bevorzugen wir in unserer Praxisklinik in Oldenburg eine Technik, bei der die kleine spätere Narbe möglichst nicht direkt am Scheideneingang liegt. Es handelt sich um ein dreidimensionales Verfahren zur Korrektur der kleinen Labien; es ist damit etwas zeitaufwendiger als das Verfahren mit einem Laser. Der Eingriff kann sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Vollnarkose durchgeführt werden.
Die großen Labien können ebenfalls vergrößert werden: durch die Injektion von Hyaluron, was vorübergehend wirkt, oder durch eine Eigenfetttransplantation. Das Fett gewinnen wir im Rahmen einer Fettabsaugung aus einer anderen Körperregion, meist vom Schamhügel oder vom Unterbauch.
Seien Sie beruhigt: Die Genitalästhetik nimmt heute einen deutlich höheren Stellenwert ein als noch vor wenigen Jahren. Gesellschaftlich wird darüber weiterhin wenig geredet, doch Anfragen und Eingriffszahlen nehmen deutlich zu. Unsere Patientinnen sind nach den Behandlungen sehr zufrieden und dankbar. Es ist uns eine Freude, Sie bei diesem Thema professionell zu unterstützen und Ihnen von Anfang an ein gutes Gefühl zu geben.
Nach einer Labioplastik – der Verkleinerung der inneren Schamlippen – kommt es häufig zu einer Schwellung. Sie nimmt in den ersten Tagen deutlich zu und flacht dann schnell wieder ab. Kühlung ist dabei essenziell und reduziert die Schwellung spürbar; auch der Einsatz von Ibuprofen oder Bromelain kann sie günstig beeinflussen.
Wir empfehlen nach einer Schamlippenverkleinerung das regelmäßige Abduschen, mehrfach täglich und vor allem nach dem Toilettengang – einfach mit der normalen Duschbrause. Angst vor einer Wundinfektion müssen Sie dabei nicht haben. Zusätzlich tun täglich lauwarme Sitzbäder mit Kamille gut.
Auch eine Schamlippenverkleinerung ist eine Operation und geht in der Regel mit feinen Narben einher. Eine Narbe braucht eine gewisse Heilungszeit, fachsprachlich Narbenreifung: Sie wird mit der Zeit immer weicher, und entsprechende Missempfindungen gehen zurück. Regelmäßige selbst durchgeführte Massagen nach vollständiger Wundheilung können einen sehr positiven Einfluss auf das Ergebnis haben.
Am häufigsten sehen wir eine Schwellung, bei der Kühlung Abhilfe schafft. Punktuelle Wundheilungsstörungen sind ebenfalls häufig; sie verschließen sich jedoch von selbst.
Nachkontrollen vereinbaren wir individuell. Überschüssiges Nahtmaterial wird nach 14 Tagen entfernt. In der ersten Woche nach dem Eingriff sollten Sie auf größere Spaziergänge verzichten, um den sonst reibenden Wundverhältnissen Ruhe zu gönnen. Sport ist nach 2 Wochen wieder möglich, gesellschaftsfähig sind Sie nach etwa 4 Tagen. Zum Thema Geschlechtsverkehr geben wir Ihnen eine individuelle Empfehlung mit; darüber hinaus raten wir dazu, sich zunächst selbst zu erkunden und die Narben zu massieren.
Sprechen Sie uns an. Wir nehmen uns Zeit, hören zu und erklären Ihnen in Ruhe, was medizinisch sinnvoll und ästhetisch möglich ist. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxisklinik.
Wenn die kleinen Schamlippen die großen überragen. Dann ist die natürliche Schutzfunktion nicht mehr vollständig gegeben, Keime haben es leichter, und Betroffene leiden häufiger an Harnwegsinfekten. Auch Schmerzen, etwa beim Radfahren, sind ein häufiger Grund.
Ein dreidimensionales Verfahren, bei dem die spätere kleine Narbe möglichst nicht direkt am Scheideneingang liegt. Es ist etwas zeitaufwendiger als eine Laserbehandlung, dafür liegt die Narbe günstiger. Der Eingriff ist in örtlicher Betäubung oder auf Wunsch in Vollnarkose möglich.
Ja. Vorübergehend durch die Injektion von Hyaluron, dauerhafter durch eine Eigenfetttransplantation. Das Fett gewinnen wir meist vom Schamhügel oder vom Unterbauch.
Eine Schwellung ist normal: Sie nimmt in den ersten Tagen deutlich zu und flacht dann rasch wieder ab. Kühlung ist entscheidend und reduziert sie spürbar; auch Ibuprofen oder Bromelain können die Schwellung günstig beeinflussen.
Mehrfach täglich mit der normalen Duschbrause abduschen, vor allem nach dem Toilettengang. Zusätzlich empfehlen wir täglich lauwarme Sitzbäder mit Kamille. Angst vor einer Wundinfektion müssen Sie dabei nicht haben.
Am häufigsten die Schwellung, gegen die Kühlung hilft. Punktuelle Wundheilungsstörungen kommen ebenfalls vor; sie verschließen sich in der Regel von selbst. Feine Narben gehören zu jeder Operation dazu.
Eine Narbe braucht Heilungszeit – fachsprachlich Narbenreifung. Sie wird mit der Zeit weicher, Missempfindungen gehen zurück. Regelmäßige eigene Massagen nach vollständiger Wundheilung wirken sich sehr positiv auf das Ergebnis aus.
Nachkontrollen vereinbaren wir individuell, die erste nach 2 Tagen, die zweite nach 2 Wochen. Überschüssiges Nahtmaterial wird nach 14 Tagen entfernt. In der ersten Woche sollten Sie auf größere Spaziergänge verzichten, damit die reibenden Wundverhältnisse Ruhe bekommen.
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