Eigenfett meint körpereigenes Fett. Es kann an einer Körperstelle im Rahmen einer Liposuktion abgesaugt, aufbereitet und in eine andere Körperregion eingebracht werden. Ziel ist es, Problemzonen aufzufüllen. Ich als Plastischer Chirurg nenne das „Augmentieren“; der Transfer in eine andere Region heißt auch Lipofilling. Im Prinzip stecken in einer Operation zwei Eingriffe: das Absaugen eines Areals und das Augmentieren eines anderen.
Das Lipofilling der Brüste kombinieren wir in unserer Praxisklinik in Oldenburg häufig mit einer 360°-Liposuktion, bei der gleichzeitig Bauch, Taille und Rücken modelliert werden. Sie gewinnen also doppelt: eine schlankere Kontur dort, wo Fett stört, und mehr Volumen dort, wo es fehlt.
Die Eigenfetttransplantation eignet sich in vielen Bereichen des Körpers. Anwendung findet das Lipofilling vor allem zur Brustvergrößerung mit Eigenfett, zum Ausgleich von Dellen sowie bei der tubulären Brustdeformität. Auch ein Gesäß kann mit Eigenfett vergrößert werden.
Dem körpereigenen Fett werden viele positive Eigenschaften nachgesagt. Die Indikation sollte immer gut geplant und mit guter Technik umgesetzt werden. Meist verbleiben etwa 60 Prozent des transplantierten Fettes im Zielareal. Die Mengen, die sich bei diesem Eingriff bewegen lassen, sind begrenzt, weil das Gewebe nur begrenzt aufnahmefähig ist. Nach einem erfolgreichen Eingriff kann dieser nach Belieben wiederholt werden.
Nach dem Vorgespräch mit Beratung, ausführlicher Aufklärung und Untersuchung planen wir gemeinsam die Operation. Unser Ziel ist es, schon vor dem Eingriff bestmöglich auf Ihre Wünsche einzugehen sowie die Zonen der Absaugung und die Empfängerareale gut zu dokumentieren.
Am Tag der Operation, die wir in unseren eigenen Räumen durchführen, werden Sie so einbestellt, dass lange Wartezeiten vermieden werden. Ich werde dann nochmals mit Ihnen das Besprochene erörtern und die Anzeichnung erneut vornehmen. Je nachdem, ob Sie in Vollnarkose oder Lokalanästhesie operiert werden, kümmert sich unser Schwestern- und Narkoseteam um Sie. Nach dem Eingriff ist in der Regel keine Überwachung nötig; Sie können von Ihren Liebsten abgeholt werden.
Ein großer Vorteil ist die Verwendung von körpereigenem Material. Am Beispiel der Brustvergrößerung ist das ein entscheidender Faktor gegenüber Silikonimplantaten und den damit verbundenen Risiken. Nachteilig kann sein, dass der Eingriff wiederholt werden muss, wenn das gewünschte Volumen noch nicht erreicht ist. Komplikationen sind Blutergüsse und sogenannte Ölzysten – transplantiertes Fett, das der Körper nicht angenommen hat und abkapselt. Diese lassen sich minimalinvasiv behandeln. Alternativen sind Dermafiller (Hyaluron) im Gesicht sowie Implantate in der Brust.
Ob Brust, Gesäß, Dellen oder Konturausgleich: Ob Eigenfett für Ihr Ziel reicht oder eine andere Methode sinnvoller ist, sehen wir in der Untersuchung. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxisklinik in Oldenburg.
Körpereigenes Fett wird an einer Stelle abgesaugt, aufbereitet und an anderer Stelle wieder eingebracht. Fachlich heißt das Lipofilling oder Augmentation. In einer Operation stecken damit zwei Eingriffe: das Absaugen der Spenderregion und das Auffüllen der Zielregion.
Vor allem zur Brustvergrößerung mit Eigenfett, zum Ausgleich von Dellen, bei der tubulären Brustdeformität und zur Vergrößerung des Gesäßes. Im Gesicht lassen sich kleine Volumendefizite ebenfalls mit Eigenfett ausgleichen.
Meist verbleiben etwa 60 Prozent des transplantierten Fettes dauerhaft im Zielareal. Der Rest wird vom Körper abgebaut. Deshalb planen wir die Menge von vornherein mit diesem Einheilverhalten.
Ja. Das Gewebe kann pro Sitzung nur eine begrenzte Menge aufnehmen. Reicht das Volumen noch nicht, lässt sich die Eigenfetttransplantation nach erfolgreicher Einheilung beliebig oft wiederholen.
Blutergüsse und sogenannte Ölzysten – abgekapseltes Fett, das der Körper nicht angenommen hat. Ölzysten lassen sich minimalinvasiv behandeln. Dazu kommen die üblichen Risiken einer Fettabsaugung im Spenderareal.
Es wird ausschließlich körpereigenes Material verwendet – kein Fremdkörper, keine Kapselfibrose, kein späterer Implantatwechsel. Dafür ist die Volumenzunahme je Sitzung begrenzt.
Im Absaugareal wird meist 6 Wochen Kompressionswäsche getragen. Die kleinen Zugangswege heilen in etwa 14 Tagen, ein Fadenzug entfällt bei selbstauflösendem Nahtmaterial. Duschen ist ab dem 2. Tag möglich, Sport nach etwa 14 Tagen.
Der Preis hängt von Spenderregion, Zielregion, Volumen und Narkoseform ab, ebenso von einer Kombination mit einer 360°-Liposuktion. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie einen festen Kostenvoranschlag.
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