Die Intimchirurgie ist ein noch völlig unterschätztes Fach der Chirurgie. Eine gute Funktion unseres Genitals ist – neben der immer bedeutsamer werdenden Genitalästhetik – für das Wohlbefinden unerlässlich. Wir geben Ihnen hier einen kurzen Einblick in die bei uns angewandten Techniken und möchten dabei mögliche Tabus brechen.
Wichtig ist uns: Bei den meisten Anliegen geht es nicht allein um Optik. Wiederkehrende Harnwegsinfekte, Schmerzen beim Radfahren, Scheuern im Alltag oder ein Gefühl der Einschränkung in der Kleidung sind handfeste Gründe, über einen Eingriff nachzudenken.
Über Intimchirurgie wird gesellschaftlich wenig geredet, die Anfragen nehmen aber deutlich zu. Bei uns bekommen Sie eine sachliche Untersuchung, eine ehrliche Einschätzung und eine klare Aussage dazu, was ein Eingriff leisten kann und was nicht. Diskretion ist dabei selbstverständlich: Sie sprechen nur mit dem Team, das an Ihrer Behandlung beteiligt ist.
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxisklinik in Oldenburg – oder rufen Sie uns an, wenn Sie vorab eine Frage klären möchten.
Nein. Häufig geht es um Funktion und Beschwerden: wiederkehrende Harnwegsinfekte, Schmerzen beim Radfahren oder Sport, Scheuern und Reiben. Die Genitalästhetik kommt hinzu, steht aber selten allein.
Bei der Frau die Schamlippenkorrektur (Labioplastik) und den Aufbau der großen Schamlippen mit Eigenfett oder Hyaluron sowie die Venushügelstraffung. Beim Mann die Venushügelstraffung, die Hodensackstraffung und die Penisverdickung mit Eigenfett oder Hyaluron.
Das hängt vom Eingriff ab. Die Schamlippenkorrektur ist in örtlicher Betäubung oder auf Wunsch in Vollnarkose möglich, Hodensackstraffung und Penisverdickung führen wir in Vollnarkose durch. Alle Eingriffe sind ambulant.
Sie werden so einbestellt, dass keine Wartezeiten entstehen, und Sie sprechen ausschließlich mit dem Team, das an der Behandlung beteiligt ist. Wir nehmen uns Zeit und ordnen Ihr Anliegen sachlich ein.
In der Regel nicht. Bestehen jedoch nachweisliche Beschwerden, etwa wiederkehrende Infekte oder Schmerzen, lohnt sich die Frage – wir besprechen das im Erstgespräch und geben Ihnen die Unterlagen für einen Antrag mit.
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